Aktuelles

Willkommen am Institut für Medizinische Psychologie der LMU. Bleiben Sie dran für wegweisende Forschung und Veranstaltungen in der Medizinischen Psychologie!

Mehr als 2 Millionen Euro DFG-Drittmittel für Forschung am Institut für Medizinische Psychologie

Das Institut für Medizinische Psychologie (IMP) der LMU hat in 2026 bereits DFG-Drittmittel in Höhe von mehr als zwei Millionen Euro für mehrere Forschungsprojekte eingeworben. Die geförderten Vorhaben spiegeln die thematische Breite und die interdisziplinäre Ausrichtung des Instituts wider und stärken die Forschung an der Schnittstelle von Psychologie und Medizin.

Die bewilligten Projekte greifen aktuelle Fragestellungen der Medizinischen Psychologie auf - u.a. zentrale Aspekte der zirkadianen Medizin, wie etwa wie durch die zirkadiane Uhr gesteuerte Mechanismen allergische Reaktionen und die Immunabwehr regulieren, die Gefäßfunktion im Gehirn beeinflussen und das Auftreten sowie den Verlauf von Schlaganfällen bestimmen; welche immunologischen Folgen ein unregelmäßiger Schlaf-Wach-Rhythmus im Kontext eines sog. sozialen Jetlags hat, welche Funktion Schlaf für den erfolgreichen Gedächtnisabruf erfüllt und über welche neurobiologischen Mechanismen Stress und negative Emotionen chronische neuropathische Schmerzen verstärken). Sie spiegeln die thematische Vielfalt der drei Professuren von Prof. Dr. Frauke Nees (Direktorin IMP; Psychobiologie sowie kognitive und klinische Neurowissenschaften), Prof. Dr. Maria Robles (Biologie der Zeit/System-Chronobiologie; stellvertretende Direktorin IMP) und Prof. Dr. Luciana Besedovsky (Schlaf und Immunologie) wider. Hierüber verbindet das Institut komplementäre wissenschaftliche Perspektiven, die auch eine wichtige Grundlage für die Integration grundlagenwissenschaftlicher Erkenntnisse und klinischer Fragestellungen bilden.

Die Drittmitteleinwerbung fällt in eine Phase der Neuausrichtung und des weiteren Ausbaus des Instituts seit Oktober 2025. Die Förderung schafft zusätzliche Möglichkeiten, die wissenschaftlichen Schwerpunkte weiterzuentwickeln und den institutsübergreifenden Austausch zu intensivieren. „Es freut mich sehr, dass mehrere unserer Projekte eine Förderung erhalten haben. Ebenso freue ich mich darüber, dass wir bereits in den ersten Monaten als Team zusammengewachsen sind und erste gemeinsame Ideen für bereichsübergreifende Forschungsprojekte entwickeln konnten. Der Austausch über unsere drei Kernbereiche hinweg eröffnet neue wissenschaftliche Perspektiven und bereichert zugleich unseren Arbeitsalltag. Die Förderungen geben uns nun zusätzlichen Rückenwind für den weiteren Ausbau des Instituts.“, so Frauke Nees.

Parallel dazu wurden in den vergangenen Monaten neue Labore am Institut etabliert (u. a. für Neurostimulation und Schmerzstimulation, Virtuelle Realität sowie Neuropsychologie und Diagnostik). Zudem wurden Kooperationen mit Kliniken, klinischen Abteilungen und weiteren Instituten der LMU sowie darüber hinaus initiiert. Ziel ist es, gemeinsame Forschungsaktivitäten auszubauen und nachhaltige Strukturen für den Austausch zwischen Grundlagenforschung und klinischer Anwendung zu schaffen. Die nun geförderten Projekte bilden hierfür eine wichtige Grundlage und eröffnen zusätzliche Möglichkeiten, die fachübergreifende Zusammenarbeit weiter zu vertiefen.

Kontakt:

Prof. Dr. Frauke Nees

Prof. Dr. Maria Robles

Prof. Dr. Luciana Besedovsky

Neue Veröffentlichung der AG Robles

Die Arbeitsgruppe von Prof. Robles freut sich über eine Neuveröffentlichung zum Thema zur Forschung der zirkadianen Uhr

Link zur Veröffentlichung

Eine Beschreibung der Forschungsarbeit befindet sich auf der Neuigkeitenseite der LMU

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Probanden und Probandinnen für Schlafstudie gesucht!

Wen suchen wir?
Gesunde Personen ohne Schlafprobleme

Alter: 20 – 40 Jahre
keine chronischen Vorerkrankungen oder bekannten Schlafstörungen
keine regelmäßige Medikamenteneinnahme (außer der „Pille“ bei Frauen)
keine Schichtarbeit

Was bieten wir dir?

Du nimmst an zwei Versuchsbedingungen teil. In der einen Bedingung sollst du über 5
aufeinanderfolgende Nächte deine Schlafdauer um 2 Stunden verkürzen. In der anderen
Bedingung sollst du deine normale Schlafdauer beibehalten. Beide Bedingungen finden
bei dir zu Hause statt. In dieser Zeit wird dein Schlaf mittels eines sog. EEG-Stirnabands
und eines Aktigraphen gemessen und du sollst täglich einen Fragebogen zu deinem
Schlaf ausfüllen.

Vor und nach den Versuchsbedingungen kommst du für eine Blutentnahme zu uns ins
Labor. Außerdem führst du am Ende der Versuchsbedingungen ein paar Gedächtnis- und
Aufmerksamkeitstests durch.

Interesse geweckt?

Für weitere Informationen schreibe eine E-Mail an:
imp.schlaf.studie@med.uni-muenchen.de

„Paper of the Month“-Auszeichnung von der Medizinischen Fakultät der LMU München

Eine Publikation mit Dr. Nicolas Lutz aus der Arbeitsgruppe von Prof. Besedovsky als Erstautor wurde kürzlich von der Medizinischen Fakultät der LMU München als „Paper of the Month“ ausgezeichnet:

Lutz ND, Harkotte M, Born J. Sleep's contribution to memory formation. Physiol Rev. 2026 Jan 1;106(1):363-483. doi: 10.1152/physrev.00054.2024.

Link zur Auszeichnung

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Projektförderung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat Dr. Nicolas Lutz aus der Arbeitsgruppe von Prof. Luciana Besedovsky einen Sachbeihilfeantrag für ein neues Projekt zum Thema „Schlaf und Gedächtnis“ bewilligt. Im Projekt soll untersucht werden, welche Rolle Schlaf beim Gedächtnisabruf spielt. Wir gratulieren Nicolas zur erfolgreichen Einwerbung!

Link zum Projekt

Internationales Konsortium zu Stress und chronischem Schmerz: Translationaler Ansatz von Tiermodell bis Mensch – LMU bringt Expertise in Humanstudien ein

Das internationale Konsortium STRESSPAIN erhält im Rahmen des ERA-NET-NEURON-Programms der Europäischen Union eine Förderung in Höhe von 1,9 Millionen Euro, um die komplexen Zusammenhänge zwischen Stress, negativen Emotionen und chronischem neuropathischem Schmerz zu untersuchen. Im Zentrum steht ein translationaler Forschungsansatz, der präklinische Modelle und Humanstudien systematisch verbindet, um die Mechanismen der Schmerzverarbeitung besser zu verstehen.

ERA-NET NEURON ist ein hochkompetitives europäisches Förderprogramm, das die Zusammenarbeit von Forschungsteams aus verschiedenen Ländern unterstützt und innovative, transnationale Projekte im Bereich der Neurowissenschaften ermöglicht.

Von Seiten der Ludwig-Maximilians-Universität München ist Prof. Dr. Frauke Nees vom Institut für Medizinische Psychologie beteiligt. Ihr Team bringt besondere Expertise in den klinischen und kognitiven Neurowissenschaften sowie der Psychobiologie ein und fokussiert dabei insbesondere auf Humanstudien zur Rolle emotionaler und stressbezogener Faktoren bei der Entstehung und Aufrechterhaltung chronischer Schmerzen.

Das Projekt verbindet präklinische und klinische Ansätze mit modernen Neuroimaging-, molekularbiologischen und computergestützten Verfahren, um die zugrunde liegenden Mechanismen systematisch zu entschlüsseln. Ziel ist es, neue Therapieansätze zu identifizieren, die den Einfluss von Stress und Emotionen auf Schmerzerkrankungen gezielt adressieren.

Neben der LMU und dem Leitungsteam an der Universität Galway (Irland) sind Partnerinstitutionen aus Frankreich (Institute of Cellular & Integrative Neuroscience, Straßburg), dem Vereinigten Königreich (Imperial College London), der Schweiz (Universität Bern) und der Slowakei (Centre of Biosciences, Bratislava) beteiligt. Gemeinsam wollen die Forschenden einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Behandlung chronischer Schmerzstörungen leisten.

Prof. Dr. Frauke Nees

Direktorin Institut für Medizinische Psychologie

Interview für das Wissenschaftsmagazin Quarks

Dr. Nicolas Lutz wurde kürzlich für einen Fernsehbeitrag im Rahmen des Wissenschaftsmagazins Quarks (Titel der Sendung: „Schlaf: Die billigste Medizin der Welt“) interviewt. Im Beitrag wird auf eine kürzlich in der renommierten Fachzeitschrift PNAS veröffentlichte Studie der Arbeitsgruppe von Prof. Luciana Besedovsky Bezug genommen.

Link zur ARD Mediathek

Projektförderung durch DGSM

Die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) fördert ein Forschungsprojekt zum Thema „Schlaf, Inflammation und Kognition“ der Arbeitsgruppe von Prof. Besedovsky. Im Rahmen des geförderten Projekts wird Frau cand. med. Linda Lohrer ihre Doktorarbeit anfertigen und untersuchen, wie Schlaf, inflammatorische Prozesse und verschiedene neuropsychologische Parameter interagieren.

Wir erforschen den Zusammenhang zwischen Stress, Emotionen und chronischem Schmerz

Wir freuen uns, Teil des internationalen Konsortiums STRESSPAIN zu sein, das im Rahmen des ERA-NET NEURON-Programms der Europäischen Union mit 1,9 Millionen Euro gefördert wird. Ziel des Projekts ist es, die komplexen Zusammenhänge zwischen Stress, negativen Emotionen und chronischem neuropathischem Schmerz zu untersuchen.

ERA-NET NEURON ist ein hochkompetitives, europäisches Förderprogramm, das die Zusammenarbeit von Forschungsteams in verschiedenen Ländern unterstützt und innovative, transnationale Projekte im Bereich der Neurowissenschaften fördert.
Unter der Leitung von Prof. Dr. Frauke Nees bringt unser Team am Institut für Medizinische Psychologie der LMU seine Expertise in den Bereichen klinische und kognitive Neurowissenschaften sowie Psychobiologie ein. Wir erforschen, wie emotionale und stressbezogene Faktoren zur Entstehung und Aufrechterhaltung chronischer Schmerzen beitragen und welche Mechanismen dabei im Gehirn wirksam sind.

Im Projekt STRESSPAIN arbeiten wir eng mit Partnern aus Irland, Frankreich, dem Vereinigten Königreich, der Schweiz und der Slowakei zusammen. Gemeinsam kombinieren wir präklinische und klinische Forschungsansätze mit modernen neuroimaging-, molekularbiologischen und computergestützten Verfahren, um ein tieferes Verständnis der zugrunde liegenden Prozesse zu gewinnen.

Unser langfristiges Ziel ist es, neue Therapie- und Präventionsansätze zu entwickeln, die den Einfluss von Stress und Emotionen auf Schmerzerkrankungen gezielt berücksichtigen – und so einen Beitrag zur Verbesserung der Behandlung chronischer Schmerzen zu leisten.

Link zum ERA-NET NEURON Newsletter:
https://www.neuron-eranet.eu/news-publications/newsletter/

Prof. Dr. Frauke Nees wurde in die Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste gewählt

Der Senat der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste (Academia Scientiarum et Artium Europaea) hat Prof. Dr. Frauke Nees am 20. November 2025 als neues Mitglied gewählt.

Mit der Aufnahme würdigt die Akademie herausragende wissenschaftliche Leistungen und ein nachhaltiges Engagement für interdisziplinären Austausch sowie gesellschaftliche Verantwortung in Europa. Die feierliche Inauguration der neuen Mitglieder findet im Rahmen des Festplenums am 7. März 2026 statt.

Über die Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste

Die Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste mit Sitz in Salzburg vereint mehr als 2.000 renommierte Wissenschaftlerinnen, Künstlerinnen und Intellektuelle aus ganz Europa. Ihr Ziel ist es, wissenschaftliche Exzellenz zu fördern, den Dialog zwischen verschiedenen Fachdisziplinen zu stärken und zentrale gesellschaftliche Herausforderungen unserer Zeit interdisziplinär zu adressieren. Die Mitglieder setzen Impulse für die Wissenschaftspolitik, begleiten europäische Zukunftsfragen und engagieren sich in Bildungs- und Kulturprogrammen.

Prof. Dr. Nees
Nees, F., Eichler, A., & Banaschewski, T. (2025). Nutzen von Kohortenstudien zur Kinder- und Jugendgesundheit. Monatsschrift Kinderheilkunde, 173(1), 36–41. https://doi.org/10.1007/s00112-024-02092-7 Zum Artikel
Prof. Dr. Nees
Nees, F., Hese, S., Siehl, S., Schepanski, K & Schumann, G. (2024). Naturerleben und Biodiversität. In: Meyer-Lindenberg, A. & Karl, S. (eds.), Psychiatrie in Zeiten globaler Umweltkrisen. Kohlhammer. https://doi.org/10.17433/978-3-17-044347-1 Zum Artikel

Allgemeine Neuigkeiten

Einladung zum Artificial Intelligence (AI) in Mental Health Summit am 1. und 2. Juli 2024 in Berlin
Invitation to the Artificial Intelligence (AI) in Mental Health Summit, 1st and 2nd July in Berlin
Einladung [pdf]

Eulitz, C. (2021). Wechselwirkung zwischen psychischen Störungen und Schmerzerkrankungen besser verstehen. Idw - Informationsdienst Wissenschaft. https://idw-online.de/de/news761857

Nees, F. (2022). Schlussfolgerungen aus Cohorten-Langzeitstudien zu sozialen Faktoren unter Heranwachsenden. ANXIETY-INDEX: BÜRGER VERSTEHEN, MENSCHEN SCHÜTZEN. https://anxiety-culture.net/events/

Nees, F. (2022). Was lässt mich den Tag überstehen? Konsumverläufe und deren psychobiosozialen Bezüge. AusHaLTEN DurchHaLTEN GESUNDHaLTEN Fachtag HaLT 2022 Alkoholprävention in Zeiten von Corona. https://deinekonferenz.eu/halt/

So wirkt sich die Corona-Pandemie auf den Alkoholkonsum aus. (2021). Kieler Nachrichten. https://www.kn-online.de/lokales/kiel/so-wirkt-sich-die-corona-pandemie-auf-den-alkoholkonsum-aus-WIJWTXTW6UT6EVND3CN5DSSFTQ.html