Aktuelles
Willkommen am Institut für Medizinische Psychologie der LMU. Bleiben Sie dran für wegweisende Forschung und Veranstaltungen in der Medizinischen Psychologie!
Internationales Konsortium zu Stress und chronischem Schmerz: Translationaler Ansatz von Tiermodell bis Mensch – LMU bringt Expertise in Humanstudien ein
Das internationale Konsortium STRESSPAIN erhält im Rahmen des ERA-NET-NEURON-Programms der Europäischen Union eine Förderung in Höhe von 1,9 Millionen Euro, um die komplexen Zusammenhänge zwischen Stress, negativen Emotionen und chronischem neuropathischem Schmerz zu untersuchen. Im Zentrum steht ein translationaler Forschungsansatz, der präklinische Modelle und Humanstudien systematisch verbindet, um die Mechanismen der Schmerzverarbeitung besser zu verstehen.
ERA-NET NEURON ist ein hochkompetitives europäisches Förderprogramm, das die Zusammenarbeit von Forschungsteams aus verschiedenen Ländern unterstützt und innovative, transnationale Projekte im Bereich der Neurowissenschaften ermöglicht.
Von Seiten der Ludwig-Maximilians-Universität München ist Prof. Dr. Frauke Nees vom Institut für Medizinische Psychologie beteiligt. Ihr Team bringt besondere Expertise in den klinischen und kognitiven Neurowissenschaften sowie der Psychobiologie ein und fokussiert dabei insbesondere auf Humanstudien zur Rolle emotionaler und stressbezogener Faktoren bei der Entstehung und Aufrechterhaltung chronischer Schmerzen.
Das Projekt verbindet präklinische und klinische Ansätze mit modernen Neuroimaging-, molekularbiologischen und computergestützten Verfahren, um die zugrunde liegenden Mechanismen systematisch zu entschlüsseln. Ziel ist es, neue Therapieansätze zu identifizieren, die den Einfluss von Stress und Emotionen auf Schmerzerkrankungen gezielt adressieren.
Neben der LMU und dem Leitungsteam an der Universität Galway (Irland) sind Partnerinstitutionen aus Frankreich (Institute of Cellular & Integrative Neuroscience, Straßburg), dem Vereinigten Königreich (Imperial College London), der Schweiz (Universität Bern) und der Slowakei (Centre of Biosciences, Bratislava) beteiligt. Gemeinsam wollen die Forschenden einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Behandlung chronischer Schmerzstörungen leisten.
Prof. Dr. Frauke Nees
Direktorin Institut für Medizinische Psychologie
Interview für das Wissenschaftsmagazin Quarks
Dr. Nicolas Lutz wurde kürzlich für einen Fernsehbeitrag im Rahmen des Wissenschaftsmagazins Quarks (Titel der Sendung: „Schlaf: Die billigste Medizin der Welt“) interviewt. Im Beitrag wird auf eine kürzlich in der renommierten Fachzeitschrift PNAS veröffentlichte Studie der Arbeitsgruppe von Prof. Luciana Besedovsky Bezug genommen.
Projektförderung durch DGSM
Die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) fördert ein Forschungsprojekt zum Thema „Schlaf, Inflammation und Kognition“ der Arbeitsgruppe von Prof. Besedovsky. Im Rahmen des geförderten Projekts wird Frau cand. med. Linda Lohrer ihre Doktorarbeit anfertigen und untersuchen, wie Schlaf, inflammatorische Prozesse und verschiedene neuropsychologische Parameter interagieren.
Wir erforschen den Zusammenhang zwischen Stress, Emotionen und chronischem Schmerz
Wir freuen uns, Teil des internationalen Konsortiums STRESSPAIN zu sein, das im Rahmen des ERA-NET NEURON-Programms der Europäischen Union mit 1,9 Millionen Euro gefördert wird. Ziel des Projekts ist es, die komplexen Zusammenhänge zwischen Stress, negativen Emotionen und chronischem neuropathischem Schmerz zu untersuchen.
ERA-NET NEURON ist ein hochkompetitives, europäisches Förderprogramm, das die Zusammenarbeit von Forschungsteams in verschiedenen Ländern unterstützt und innovative, transnationale Projekte im Bereich der Neurowissenschaften fördert.
Unter der Leitung von Prof. Dr. Frauke Nees bringt unser Team am Institut für Medizinische Psychologie der LMU seine Expertise in den Bereichen klinische und kognitive Neurowissenschaften sowie Psychobiologie ein. Wir erforschen, wie emotionale und stressbezogene Faktoren zur Entstehung und Aufrechterhaltung chronischer Schmerzen beitragen und welche Mechanismen dabei im Gehirn wirksam sind.
Im Projekt STRESSPAIN arbeiten wir eng mit Partnern aus Irland, Frankreich, dem Vereinigten Königreich, der Schweiz und der Slowakei zusammen. Gemeinsam kombinieren wir präklinische und klinische Forschungsansätze mit modernen neuroimaging-, molekularbiologischen und computergestützten Verfahren, um ein tieferes Verständnis der zugrunde liegenden Prozesse zu gewinnen.
Unser langfristiges Ziel ist es, neue Therapie- und Präventionsansätze zu entwickeln, die den Einfluss von Stress und Emotionen auf Schmerzerkrankungen gezielt berücksichtigen – und so einen Beitrag zur Verbesserung der Behandlung chronischer Schmerzen zu leisten.
Link zum ERA-NET NEURON Newsletter:
https://www.neuron-eranet.eu/news-publications/newsletter/
Prof. Dr. Frauke Nees wurde in die Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste gewählt
Der Senat der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste (Academia Scientiarum et Artium Europaea) hat Prof. Dr. Frauke Nees am 20. November 2025 als neues Mitglied gewählt.
Mit der Aufnahme würdigt die Akademie herausragende wissenschaftliche Leistungen und ein nachhaltiges Engagement für interdisziplinären Austausch sowie gesellschaftliche Verantwortung in Europa. Die feierliche Inauguration der neuen Mitglieder findet im Rahmen des Festplenums am 7. März 2026 statt.
Über die Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste
Die Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste mit Sitz in Salzburg vereint mehr als 2.000 renommierte Wissenschaftlerinnen, Künstlerinnen und Intellektuelle aus ganz Europa. Ihr Ziel ist es, wissenschaftliche Exzellenz zu fördern, den Dialog zwischen verschiedenen Fachdisziplinen zu stärken und zentrale gesellschaftliche Herausforderungen unserer Zeit interdisziplinär zu adressieren. Die Mitglieder setzen Impulse für die Wissenschaftspolitik, begleiten europäische Zukunftsfragen und engagieren sich in Bildungs- und Kulturprogrammen.
Prof. Dr. NeesNees, F., Eichler, A., & Banaschewski, T. (2025). Nutzen von Kohortenstudien zur Kinder- und Jugendgesundheit. Monatsschrift Kinderheilkunde, 173(1), 36–41. https://doi.org/10.1007/s00112-024-02092-7 Zum Artikel
Prof. Dr. NeesNees, F., Hese, S., Siehl, S., Schepanski, K & Schumann, G. (2024). Naturerleben und Biodiversität. In: Meyer-Lindenberg, A. & Karl, S. (eds.), Psychiatrie in Zeiten globaler Umweltkrisen. Kohlhammer. https://doi.org/10.17433/978-3-17-044347-1 Zum Artikel
Allgemeine Neuigkeiten
Einladung zum Artificial Intelligence (AI) in Mental Health Summit am 1. und 2. Juli 2024 in Berlin
Invitation to the Artificial Intelligence (AI) in Mental Health Summit, 1st and 2nd July in Berlin
Einladung [pdf]
Eulitz, C. (2021). Wechselwirkung zwischen psychischen Störungen und Schmerzerkrankungen besser verstehen. Idw - Informationsdienst Wissenschaft. https://idw-online.de/de/news761857
Nees, F. (2022). Schlussfolgerungen aus Cohorten-Langzeitstudien zu sozialen Faktoren unter Heranwachsenden. ANXIETY-INDEX: BÜRGER VERSTEHEN, MENSCHEN SCHÜTZEN. https://anxiety-culture.net/events/
Nees, F. (2022). Was lässt mich den Tag überstehen? Konsumverläufe und deren psychobiosozialen Bezüge. AusHaLTEN DurchHaLTEN GESUNDHaLTEN Fachtag HaLT 2022 Alkoholprävention in Zeiten von Corona. https://deinekonferenz.eu/halt/
So wirkt sich die Corona-Pandemie auf den Alkoholkonsum aus. (2021). Kieler Nachrichten. https://www.kn-online.de/lokales/kiel/so-wirkt-sich-die-corona-pandemie-auf-den-alkoholkonsum-aus-WIJWTXTW6UT6EVND3CN5DSSFTQ.html